Wearable Tech: Schüleraustausch zwischen Aalen und Posen
Im Rahmen des JIA-Schüleraustauschs zwischen dem ZSL Posen und dem THG arbeiteten 20 Schüler*innen aus beiden Schulen gemeinsam an einem besonderen Projekt, das Mode, Technik und digitale Fertigung miteinander verband. Je zehn Jugendliche aus beiden Städten entwickelten in internationalen Teams eigene technische T-Shirts und verbanden dabei Kreativität mit moderner Technik.
Beim Projekt wurden die Schüler*innen durch mehrere Lehrkräfte unterstützt. Die Organisation auf deutscher Seite übernahmen Nora Ebert und Diana Wittmann.
Nach einer Einführung in das Thema Mode und Technik starteten die Schüler*innen in der Rosa Villa mit der praktischen Projektarbeit. Zum Einsatz kamen unter anderem Tinkercad, 3D-Druck, Plotter, Löttechnik, Programmierung und Nähmaschinen. So entstanden ganz unterschiedliche technische Kleidungsstücke, die am Ende des Projekts im Rahmen einer Modenschau in der Aula des THG den 10. und 11. Klassen sowie deren Lehrkräften präsentiert wurden.
Auch außerhalb der Projektarbeit erwartete die Gruppe ein abwechslungsreiches Programm. Dazu gehörten ein Besuch im explorhino, eine Besichtigung des Besucherbergwerks „Tiefer Stollen" sowie ein gemeinsamer Ausflug nach Stuttgart mit einer Führung im Porsche-Museum.
Neben technischen Fähigkeiten standen vor allem die internationale Zusammenarbeit, kreatives Problemlösen und der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Die Unterbringung in Gastfamilien bot den Jugendlichen zusätzlich die Möglichkeit, den Alltag und die Kultur des jeweiligen Partnerlandes unmittelbar kennenzulernen.
Ein besonderer Dank gilt unseren zahlreichen Partnern vor Ort wie LiSis Handmade für ihre Stoffspende, dem Förderverein des THG, der das Mittagessen finanzierte sowie der Deutsche Telekom Stiftung, die das Projekt finanziell gefördert hat. Ohne diese Unterstützung wäre die Durchführung des Technikaustauschs nicht möglich gewesen.