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Anerkannte UNESCO-Projektschule
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UNESCO

Schüler konstruieren und bauen eine Schneider Voith Turbine

Abschlussfeier der Schüler-Ingenieur-Akademie Aalen bei Südwestmetall - Schüler konstruieren eine Schneider Voith Turbine. Die Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) ist ein Projekt, das von der Südwestmetall 2000 initiiert wurde und seit 2002 auch das Theodor-Heuss-Gymnasium beinhaltet. In der SIA arbeiten Schüler der 11ten Klasse mit lokalen metallverarbeitenden Betrieben wie Mapal, Kessler, Kiener und SHW wie der Hochschule, insbesondere Herrn Prof. Zipfl, zusammen, um gemeinsam ein technisches Projekt zu verwirklichen.

Die Schülerinnen und Schüler der SIA zusammen mit ihrem Projekt.
Die SIA-Schüler und Vertreter der Betriebe und der Hochschule.
SIA-Projektleiter Michael Obele erklärt dem Stellvertretenden Schulleiter Stefan Wagner die Funktionsweise der Schneider Voith Turbine.
Die Schülerinnen und Schüler der SIA zusammen mit ihrem Projekt.

Als eine anerkannte UNESCO Projektschule fühlt sich das Theodor-Heuss-Gymnasium besonders verpflichtet, ihre Schüler zu nachhaltigem Handeln zu erziehen und gleichermaßen Möglichkeiten der aktiven Umsetzung desselben zu schaffen. Vor diesem Hintergrund wurde auch das Projekt diesen Jahres gewählt: der Bau eines Wasserkraftwerkes. Dieses kann ohne Ressourcen wie Holz, Kohle, Uran oder andere endliche Energieträger elektrische Energie erzeugen.

Begonnen wurde das Projekt mit Betriebsbesichtigungen bei SHW Werkzeugmaschinen und Mapal, zudem erhielten die Teilnehmer/innen eine Einführung in das technische Zeichnen durch drei Auszubildende der Firma Kessler aus Abtsgmünd. Somit war bereits ein erster Einblick in die Kommunikation auf technischer Ebene gegeben.

Prof. Zipfl gab den Schülern an drei Nachmittagen einen Einblick in die Grundlagen der Informationstechnologie: hier wurde mithilfe eines Mikroprozessors und eines Lichtstärkemessers ein lichtempfindlicher Schalter gebaut. Im nächsten Schritt folgte eine Planungsphase, inklusive der notwendigen physikalischen Überlegungen. Mit diesen ersten Plänen gingen die Schüler/innen dann zu den Betrieben, um mit den Lehrmeistern die Machbarkeit ihrer ersten Ideen zu besprechen. Nach diesem technischen Input wurden die Pläne fertiggestellt und es konnte losgehen. Die tatsächliche Produktionsphase erfolgte dann in den Osterferien , sodass die SIA-Schüler/innen in den Lehrwerkstätten mit Lehrmeistern und Auszubildenden ihr Projekt verwirklichten, während ihre Klassenkameraden die Ferien waren

Am 12.10.2018 stellten die Schülerinnen und Schüler das Projekt den Eltern, dem folgenden SIA-Jahrgang, den Vertretern der Wirtschaft und Hochschule vor. Besonders wurde hier im Rückblick nochmals allen Beteiligten für ihre Unterstützung gedankt, da ein solches Projekt ohne die vier Betriebe und die Hochschule nicht möglich wäre.

Dieser technische Teil der SIA wird durch einen schulischer Teil ergänzt. Mittels Anfertigung einer Seminararbeit kann die SIA wie ein Seminarkurs im Abitur angerechnet werden, womit die Schüler eine Vorleistung erbracht haben, die anstelle des mündlichen Abiturs gewertet werden kann.