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Junior-Science-Café zum Thema "Bioprinting - Was ist möglich"

Am 25.Oktober 2018 fand das Junior-Science-Café zum Thema "Bioprinting - Was ist möglich" im Medienraum des THGs statt. Los ging es um 14 Uhr bei gemütlicher Caféatmospäre mit Kaffee und Brezeln. Zu Beginn verschaffte ein Schüler der AG den Zuhörern einen groben Überblick mithilfe einer kleinen Präsentation. Es wurde deutlich, dass der Vorgang des Bioprintings dem des herkömmlichen 3D-Druckens gleicht. Doch da hört es mit den Gemeinsamkeiten auch auf. Statt "totes" Material, wie Kunststoff zu verwenden, benutzt man für Bioprinting lebende Zellen, welche Sauerstoff benötigen und auf äußere Empfindungen empfindsam reagieren. Nach der Präsentation stellte sich der Experte Dr. Martin Stelzle vor, der den Schülern zeigte, wie der Lebenslauf eines Wissenschaftlers aussehen kann und die Notwendigkeit von jungen, engagierten Wissenschaftlern betonte. Darauf folgte eine spannende Podiumsdiskussion zwischen Team und dem Experten, an der auch das Publikum anregend teilnahm.

Dr. Martin Stelzle wird von den Schülerinnen und Schülern befragt.
Großer Andrang bei einem interessanten Thema.

Dr. Martin Stelzle ist zuversichtlich, dass in ein paar Jahrzehnten Bioprinting Organspenden ersetzen kann. Mit Bioprinting wird die Suche nach einer passenden Organspende überflüssig und das passende Organ wird gedruckt, welches an den Rest des Körpers wächst ohne vom Immunsystem abgestoßen zu werden. Außerdem macht Bioprinting es möglich, auf Tierversuche zu verzichten. Menschliche Zellen werden künstlich hergestellt, um beispielsweise an diesen Medikamente zu testen. Der Vorgang ist ethisch vertretbarer und die Testergebnisse sind genauer.

Doch aus der Diskussion kam hervor,dass Bioprinting auf den Fleischkonsum nur unwahrscheinlich einen Einfluss haben wird, weil die Produktionskosten von einem Sück Fleisch sehr hoch sind. Da diese Art an Fleischgewinnung auch zukünftig sehr kostspielig bleiben würde, wird Bioprinting in diesem Berich nicht angewendet werden. Zum Schluss des Cafés wurde noch der restliche Kaffee verteilt. Wir Mitglieder hatten großen Spaß bei den Vorbereitungen und die Veranstaltung war ein gelungener Abschluss. Unsere eigene Zufriedenheit und die positiven Rückmeldungen von vielen Seiten zeigten uns, wie sich unsere Mühen ausgezeichnet haben. Wir freuen uns sehr sehr auf das nächste Junior-Science-Café.

von Lina Oltersdorf und Valerie Propst